Flora & Fauna - rolli stuber - Naturfotografie      

 
 
Zitate
Noch vor wenigen Jahren drängte mich mein Jäger- und Sammlertrieb dazu, möglichst viele der schönsten Kakteenarten zu besitzen. Die Pflanzen zog ich selber aus Samen gross oder ich erwarb Nachzuchten bei Freunden. Mein Ziel war es, sie möglichst alle zum Blühen zu bringen, um schöne Fotos für Vorträge zu bekommen.
Jetzt wo das herumschleppen von schweren Pflanzkübeln und Umtopfsubstrat nicht mehr so einfach möglich ist, bin ich dabei, meine Sammlung markant zu verkleinern. Ich begnüge mich heute mit den kleineren und handlicheren Arten. Sie blühen ebenso schön und eignen sich auch zum Ablichten. Ich fotografiere gerne in meiner Sammlung, aber auch bei Freunden, in botanischen Institutionen, oder wenn immer möglich direkt in der Natur.

Mein aktuelles Sprichwort dazu:
Jeder Kaktus, den ich bei einem Kaktusfreund fotografieren darf,
muss ich nicht umtopfen!

Meine alte Sulcorebutia Sammlung (kleine Anden-Hochland-Kakteen).
In der Hochzeit hegte ich an die 800 verschiedene Klone.



Mit meinem Freund und Reisebegleiter, Silvan Freudiger möchte ich gerne noch zwei, drei Kakteenländer bereisen. Für mich ein nicht ganz einfaches Vorhaben und stets ein besonderes Abenteuer. Um einigermassen fit zu bleiben, bewege ich mich gerne in der Natur.

Zur Natur und was es dazu zu entdecken gibt fanden zwei ganz besondere Herren, wie ich meine, die treffenden Worte.

Albert Schweitzer
dt. Arzt und evang. Theologe, 14.01.1875 - 04.09.1965
Je mehr ich entdecke, desto mehr wundere ich mich.
Je mehr ich mich wundere, desto mehr verbeuge ich mich.
Je mehr ich mich verbeuge, desto mehr entdecke ich.

Foto: S.F. - 2010, auf allen Vieren unterwegs in Mexiko.


Alexander von Humboldt
Deutscher Naturforscher, 14.09.1769 - 06.05.1859
Die Natur muss gefühlt werden.

Foto: S.F. - 2010, auf der Mexiko-Abenteuertour

und nochmals

Albert Schweitzer
Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter.
Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat,
sich selbst zu beherrschen.

2007 - der kleine Kaktus "Trubinicarpus jauernigii" am Standort
in Mexiko, oder wie im rechten Bild, leider eben nicht mehr.



Dem ist eigentlich nichts mehr anzufügen. Vielleicht noch ein Wunsch.
Ich wünsche mir, dass in zwei, drei Jahrzehnten meine Grosskinder Joona und Meo auch noch möglichst viele Tier- und Pflanzenarten in freier Wildbahn beobachten können!



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