|
Flora & Fauna - rolli stuber & freunde - Naturfotografie |
||
© since 2009 by Rolli W. Stuber-Härz |
Biografie
Mit Dornen durchs Leben
Mein Leben lässt sich kaum in wenige Worte fassen. Familie, Beruf, Kakteen, Reisen, Abenteuer, Fotografie, Sport
und viele Begegnungen haben mich geprägt. Nicht immer verlief alles nach Plan - doch gerade die Umwege
führten oft zu den spannendsten Geschichten.
Inhaltsverzeichnis
Heute - wer bin ich eigentlich?
Meine Wurzeln - Kindheit und Familie Schule und Jugend - die Welt wird grösser Beruf - mein Weg ins Erwachsenenleben Liebe, Partnerschaft und Familie Meine Leidenschaft für die Pflanzen Die Welt entdecken - Reisen und Abenteuer Fauna und Zoos - Pflanzen und Tiere entdecken Fotografie - sehen lernen Der Mensch hinter den Hobbys Wenn das Leben anders läuft als geplant Heute - und was noch kommt Heute - wer bin ich eigentlich?
Ich bin Rolli Stuber, Basler, Familienvater, Naturfreund und Kakteensammler - und versuche mich seit vielen Jahren in
der Naturfotografie. Neugierig bin ich bis heute geblieben. Ich möchte entdecken, beobachten, verstehen - und das, was
mich begeistert, mit anderen teilen. So entstehen aus meinen Bildern und persönlichen Erlebnissen Unterhaltungsvorträge
für naturverbundene Vereine, Alters- und Pflegezentren, Kirchgemeinden und viele andere Institutionen.
Meine Wurzeln - Kindheit und Familie
Geboren wurde ich 1957 in Basel als ältester von drei Brüdern. Meine Eltern, Grosseltern und unser familiäres
Umfeld haben mich stark geprägt. Viele Interessen, die mich später durchs Leben begleiteten, haben hier ihre
Wurzeln - ebenso meine Verbundenheit mit Basel und meiner Familie.
Schule und Jugend - die Welt wird grösser
Klettern, Höhlen, Schwimmen, Tiere, Natur und immer wieder neue Entdeckungen: Meine Jugend war vielseitig
und nicht immer ganz ungefährlich. Schule fand eben nicht nur im Klassenzimmer statt. Manche Lehrer weckten
Interessen, die mich noch Jahrzehnte später beschäftigten - wie Arnold Böcklin und die Malerei.
Auch meine Liebe zu den Kakteen begann früh. Durch Briefwechsel, unter anderem mit Kakteenfreunden in der damaligen DDR, Bücher und die Begegnung mit Menschen, die dieselbe Leidenschaft teilten, wurde meine Welt plötzlich viel grösser.
Beruf - mein Weg ins Erwachsenenleben
Zuerst lernte ich Elektromonteur, später Krankenpfleger. Zwei Berufe, die unterschiedlicher kaum sein
könnten - und trotzdem gab es für mich eine verblüffende Gemeinsamkeit: Leitungen!
Als Elektromonteur waren es elektrische Leitungen, später in der Pflege Katheter und Infusionen - ob intravenös, arteriell oder urologisch. Irgendwie ging es in beiden Berufen darum, dass etwas am richtigen Ort ankommt und die Verbindung funktioniert. 😉 Besonders die Arbeit im Merian Iselin Spital wurde zu einem wichtigen Teil meines Lebens. Nachdem ich die Leitung der chirurgischen Überwachungsstation übernommen hatte, erlebte ich dort eine geniale Zeit: viel Action, ein gutes und interessantes Team, kein Tag wie der andere und immer wieder neue Herausforderungen. Umso unerwarteter und abrupter kam das Ende dieser beruflich so spannenden Zeit.
Liebe, Partnerschaft und Familie
Conny und ich kannten uns eigentlich schon lange - fast eine Art Sandkastenliebe. Richtig kennengelernt haben wir
uns später in der Jungschi, und 1977 folgte unsere erste gemeinsame Reise mit der Jugendgruppe nach Israel. Seither
gehen wir gemeinsam durchs Leben. Unsere Kinder, später die Enkel und viele gemeinsame Erlebnisse machten daraus
unsere Familiengeschichte.
Conny ist dabei der Anker unserer Familie - verständnisvoll, engagiert und immer für alle da. Gerade in schwierigen Zeiten war und ist sie für mich eine verlässliche Stütze. Und inzwischen sorgen besonders unsere Enkel dafür, dass es bei uns nie langweilig wird.
Meine Leidenschaft für die Pflanzen
Was mit einigen "kleinen grünen Kakteen" begann, wurde zu einer Leidenschaft fürs Leben. Sammlungen, Gewächshäuser,
Aussaaten und eigene Hybriden-Züchtungen folgten, ebenso mein Engagement in Vereinen und viele persönliche Kontakte
zu Gleichgesinnten.
Kakteen und andere Sukkulenten führten mich zu Menschen, Büchern und Sammlungen - und schliesslich hinaus in die Welt, bis in die Heimatländer dieser faszinierenden Pflanzen. Durch persönliche Kontakte lernte ich spannende Menschen kennen und bekam Einblicke in Häuser, Familien und Lebensweisen, die uns als gewöhnliche Reisende wohl verschlossen geblieben wären. So öffneten mir die Pflanzen Türen in viele Teile der Welt - und aus ein paar kleinen grünen Kakteen wurden im Laufe meines Lebens ziemlich viele dornige Verwandte.
Die Welt entdecken - Reisen und Abenteuer
Mit Fahrrad, VW-Bus, Auto und später sogar mit Tauchflasche ging es hinaus in die Welt. Europa, Mexiko,
Südamerika, Namibia, Kuba, Bali und viele weitere Ziele wurden zu Schauplätzen kleiner und grosser Abenteuer.
Oft waren Pflanzen und Tiere der Anlass für eine Reise. Doch mindestens ebenso wichtig wurden die Menschen, Begegnungen und Geschichten unterwegs - und manchmal auch das, was überhaupt nicht nach Plan verlief.
Fauna und Zoos - Pflanzen und Tiere entdecken
Schon als Kind faszinierten mich Tiere. Bei meinen Wellensittichen konnte ich aus nächster Nähe beobachten,
wie sie brüteten und ihre Jungen aufzogen. Pflanzen und Tiere gehören für mich zusammen. Ob in der Natur,
auf Reisen oder im Zoo - überall gibt es etwas zu entdecken und zu verstehen.
Besonders schön ist es für mich, dieses Wissen und meine Begeisterung weiterzugeben - früher an unsere Kinder und heute an unsere Enkel. Ihnen Tiere und Pflanzen zu zeigen, gemeinsam zu beobachten und ihre Fragen zu beantworten, macht mir bis heute grosse Freude.
Fotografie - sehen lernen
Angefangen hat es mit Schwarzweissfotos. Später kamen Farbfotografie, Dias, Digitalfotografie, Makro, Video und
Drohne dazu - und schliesslich sogar die Unterwasserfotografie. Die technischen Möglichkeiten veränderten sich,
meine Freude am Fotografieren blieb.
Fotografieren bedeutet für mich nicht nur, etwas festzuhalten. Es bedeutet vor allem, genauer hinzusehen. Aus dieser Leidenschaft entstand auch meine Homepage florafauna.ch - mein persönliches Bildarchiv und der Versuch, einen kleinen Teil der Vielfalt unserer Natur zu dokumentieren und weiterzugeben. Gleichzeitig reizt es mich, neue Techniken immer wieder in meine Präsentationen einzubauen. Die Verbindung von Fotografie, Video, Geräuschen und Originalklängen mit meinen persönlichen Erlebnissen macht meine Vorträge abwechslungsreich und lässt jede Präsentation zu etwas Eigenem werden.
Vertreter der südamerikanischen Gattung Blossfeldia.
Bild 1 + 2: Im Kakteenbuch markierte Wunschpflanzen
Bild 3 + 4: Zwei Vertreter der Gattung Sulcorebutia Der Mensch hinter den Hobbys
Schwimmen, Klettern, Bergsteigen, Fahrradfahren, Snooker, Vereine und so manche etwas verrückte Idee gehörten
ebenfalls zu meinem Leben. Dabei ging es mir nie nur um Leistung. Viel wichtiger waren die Menschen, Freundschaften
und Erlebnisse, die daraus entstanden.
Einige dieser Weggefährten sind leider nicht mehr da - ihre Geschichten und die Erinnerungen an sie aber schon.
Zwei meiner Mentoren: Hans Hägler (* 24. Juli 1918; † 22. Juli 2011) und Werner Uebelmann (* 16. März 1921; † 1. März 2014)
Wenn das Leben anders läuft als geplant
Nicht alles lässt sich planen. Krankheit und körperliche Einschränkungen haben mein Leben verändert und mich gezwungen,
manches aufzugeben oder neu zu denken. Doch immer wieder fanden sich andere Wege.
Vielleicht entstanden gerade deshalb neue Interessen, Projekte und Abenteuer, die ohne diese Umwege nie Teil meines Lebens geworden wären. Nicht jeder Dorn lässt sich vermeiden - aber man kann lernen, mit ihm zu leben. Was mit Tennis oder Golf nicht mehr möglich war, fand im Snooker eine neue sportliche Herausforderung. Trotz Handicap sind dabei Erfolge entstanden, mit denen ich selbst nicht gerechnet hätte.
Seniors Cup 2023 - Pokalübergabe durch den Schweizer Snookerprofi Alexander Ursenbacher
Seniors Cup 2024 - Pokalübergabe durch Oliver Gantner, Präsidenten des Snooker Club Basel
Und wenn Klettern und längere Wanderungen nicht mehr gehen, gibt es eben andere Wege: Unter Wasser entdeckte ich mit dem Tauchen eine völlig neue Welt. Auch hier zeigte sich, dass trotz Handicap noch erstaunlich viel möglich ist.
Heute - und was noch kommt
Meine To-do-Liste ist noch lange nicht abgearbeitet. Ich möchte weiterhin reisen, fotografieren, Vorträge halten,
Geschichten erzählen, Neues entdecken - und vielleicht noch das eine oder andere Ölgemälde meiner Reisen malen.
Doch mindestens ebenso wichtig ist mir die gemeinsame Zeit mit Conny, unseren Kindern und Enkeln. Gerade die Enkel erinnern mich immer wieder daran, wie viel Spass es macht, gemeinsam etwas zu entdecken, zu basteln, auszuprobieren - oder einfach Zeit miteinander zu verbringen. Vor allem möchte ich das weitergeben, was mich mein Leben gelehrt hat: neugierig bleiben, Chancen nutzen und sich über die kleinen Dinge wundern können. Denn auch nach vielen Jahrzehnten gilt für mich noch immer: Mit Dornen durchs Leben - aber möglichst mit offenen Augen und einer guten Portion Humor.
| |